11. James Bond Filmrunde – Moonraker

Letzte Filmrunde vor der Sommerpause. :palm_tree: :sunny:

Allgemeine Infos und Zeitplan finden sich im Überblickstopic dazu.

Wir schauen
„Moonraker. Streng geheim / Moonraker"

Zeitraum
12.6.-26.6.

Man kann aber danach auch noch kommentieren. :wink:

Film: Moonraker. Streng geheim / Moonraker
Erschienen: 1979
Bond Darsteller: Roger Moore
Regie: Lewis Gilbert
Romanvorlage: Ian Flemings gleichnamigen Roman, der 3. James Bond Roman (1955) - allerdings orientierte man sich, wie bei den letzten Filmen, nur sehr lose an der Vorlage

Viel Spaß!

1 „Gefällt mir“

Gedächtnisprotokoll von Moonraker für das shock2 forum:

Meine subjektive Kritik: James Bond 007 – Moonraker (1979)

Für mich ist Moonraker einer der unterhaltsamsten, aber gleichzeitig auch absurdesten Bond-Filme der gesamten Reihe.

Man merkt dem Film an jeder Ecke an, dass er Ende der 70er Jahre mitten im Star Wars-Hype gedreht wurde.

Roger Moore liefert hier genau das ab, was ich an seiner Bond-Ära schätze: Jede Menge Charme, extrem trockenen Humor und eine gehörige Portion Selbstironie.

Was mir richtig gut gefällt:Die Schauplätze: Die Reise von Venedig über Rio de Janeiro bis in den Amazonas ist optisch absolut spektakulär und bietet großartige Schauwerte.

Der Beißer: Dass der Riese mit den Stahlzähnen wieder dabei ist und durch seine Liebesgeschichte mit Dolly sogar eine charakterliche Kehrtwende macht, ist für mich ein echtes Highlight.

Die Effekte: Für das Jahr 1979 sind die Weltraumszenen und die Schwerelosigkeit visuell absolut top und zu Recht oscarnominiert gewesen.Kritikpunkte:Die Story verlässt spätestens im letzten Drittel den klassischen Agenten-Boden.

Wenn James Bond plötzlich mit Laserwaffen im Weltall kämpft, schießt der Film für meinen Geschmack ein bisschen über das Ziel hinaus.

Der Plot um den Schurken Hugo Drax ist zudem extrem stark von Der Spion, der mich liebte abgekupfert – nur eben ins All verlegt.

Fazit:Wer einen realistischen Spionagethriller sucht, ist hier komplett falsch. Wenn ich aber Lust auf herrlich überdrehten Trash, spektakuläre Stunts und jede Menge Nostalgie habe, macht Moonraker einfach verdammt viel Spaß!

Randnotiz: Habe den Film vor einigen Monaten gesehen.

3 „Gefällt mir“

Das ist für mich der schlechteste Bond Film bisher. :sweat_smile:

1 „Gefällt mir“

Kann ich auch gut nachempfinden @Ella, da kommt aber noch mindestens ein schlimmerer Film auf dich zu, mit Roger Moore in der Hauptrolle als James Bond. :wink:

Lass dich überraschen. :sweat_smile:

1 „Gefällt mir“

Oh nein! :smiley: :face_with_peeking_eye:

Naja, bisher lief es eh überraschend gut, dafür dass wir schon über 10 Filme geschaut haben.

Und jetzt ist eh mal Sommerpause.

1 „Gefällt mir“

Ich finde, du machst das ausgezeichnet, @Ella, mit dem Organisieren. :+1:

Freue mich schon auf die nächste Bond-Besprechung nach der Sommerpause.

1 „Gefällt mir“

Danke dir @Psycho :smiling_face:

1 „Gefällt mir“

Lustigerweise merke ich der gesamten Moore-Ära, wie sehr mich meine Eltern bei Bond geprägt haben. Wenn die von einer Filmserie Fans waren, dann war das wohl Bond. Das waren die Filme, wo sie (allein) ins Kino gegangen sind. Wenn da einer im Fernsehen lief, wurde der geschaut. Und auf Videokassette hatten wir die auch. Und „Moonraker“ und „Der Spion der mich liebte“ hatten da immer spezielle Plätze in ihrem Herzen.

Und am liebsten mochten sie Roger Moore als Bond. Connery war ihnen zu ernst, aber Moore hatte den Humor, und das mochten sie sehr gerne. Ich durfte ja lange nicht mitschauen, aber meine Mutter hat mir mal erklärt, James Bond sei „Der Kasperl für Erwachsene“. Ich hab das damals gut genug verstanden als „ist halt nichts für dich.“ Hab ich akzeptiert. Heute denk ich mir eher, es beschreibt sehr gut, was sie daran fanden. Sie wollten nichts Toternstes haben. Sie wollten was, worüber man auch lachen konnte.

Ich weiß noch, wie enttäsucht meine Mutter aus dem Kino kam, als sie einen der Dalton-Filme gesehen hatten (Ich glaube, es war „Lizenz zum Töten“). „Der hat ja nichts mehr von dem, was Bond ausmacht“. „Der war so brutal und überhaupt nicht lustig.“ Erst Brosnan mochten sie wieder. „Der ist wie Roger Moore, genauso viel Augenzwinkern“.

Ich glaube, sie haben die Craig-Bonds nie gesehen. Vermutlich wären sie enttäuscht gewesen.

Nicht falsch verstehen: Mittlerweile hab ich auch viel (aber längst nicht alles) bei Bond gesehen. Aber auch ich mags eigentlich lieber, wenn es überspitzt und überzeichnet ist. Knallharte Agenten gibt’s genug.
Aber das ist Geschmacksfrage :wink:

3 „Gefällt mir“

Versteh ich voll. Es sind halt einfach ganz andere Arten von Filmen.
Und je nach Erwartung oder Vorliebe, mag man dann eine andere Ära.

Interessant finde ich, dass mir der Vorgänger wirklich sehr gut gefallen hat.

Moonraker fand ich leider zu viel aus vorherigen Filmen kopiert und wild zusammengeworfen, und zu absurd.

Die Stunt-Szene in der Luft ganz am Anfang und auch die Raumfahrt-Szenen konnte ich als, für damals, technisch super spektakulär würdigen. Aber den Rest fand ich persönlich langweilig.

Aber ja, mein Blick auf Bond ist halt, dass ich keine Blödel-Komödie sehe, sondern Spionage-Action.

Mein erster wahrgenommener Bond war Brosnan. Da bin ich ja auch schon sehr gespannt, wie der heute auf mich wirken wird. :grin:

1 „Gefällt mir“

@Jokus, ich bin ein Kind der 1970er Jahre und daher waren meine ersten Agenten Erfahrungen die mit dem Ur-Bond Sean Connery in der Hauptrolle als 007.

Seine Anlegung der Rolle, sein Charme, seine Coolness waren für mich einfach sehr interessant und spannend, daher bis heute in meiner Wahrnehmung der beste Darsteller, aber natürlich ist das rein subjektiv und mit Nostalgie-Bonus. :slightly_smiling_face:

Mir gefallen aber alle Bond-Darsteller, auch George Lazenby, der für mich immer noch einer der am meisten unterschätzten Schauspieler ist, hätte gerne noch mehr Bonds mit ihm gesehen.

James Bond ist auch immer ein Kind seiner Zeit gewesen, bis zum vorläufig letzten, mit Daniel Craig, ich bin gespannt, wer in seine Fußstapfen treten wird.

2 „Gefällt mir“