Der zweite Trailer zum neuen SciFi-Film von Steven Spielberg:
Disclosure Day – der Tag der Wahrheit im SHOCK2 Kino-Review!
Danke dir, Michael. ![]()
Oh, schade. Hatte recht große Hoffnungen in den Film. Vielleicht funktioniert er besser, wenn man sich vorstellt, dass er bereits vor 20 Jahren gedreht wurde? ![]()
Vinyl über deutschen Händler hier bestellbar:
Macht nicht den Fehler und verpasst die Möglichkeit wie ich bei Jurassic Park.
Nachdem man ja wenig Gutes über den Film hört, würde mich etwas grundsätzliches interessieren:
Zieht bei euch der Name „Steven Spielberg“ noch? Ich mein, macht das Filme für euch potenziell interessanter wenn der Name dahinter steht?
Aus dem Stegreif könnt ich gar nicht sagen, was der letzte gute Spielberg Film war…
https://www.imdb.com/de/name/nm0000229/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_7_nm_1_in_0_q_steven%20spielberg
schau ma mal die liste durch; ich hab aber in den letzten jahren nicht so viele filme gesehen.
- 2011: tim und struppi - das geheimnis der einhorn
- 2002: minority report
- 2001: ai: künstliche intelligenz
- 1998: saving private ryan
- 1993: jurassic park
The Fablemans hat damals bei den Kritikern ziemlich abgeräumt (ich hab ihn selbst noch nicht gesehen). Also könnte man tatsächlich sagen: Der letzte Spielberg galt eigentlich als verdammt gut.
Und wenn ich einen Film weiter zurückgehe, bin ich bei West Side Story, die ich gesehen habe und eine ziemlich gute Musicalverfilmung ist. Also … ich würde sagen, er kanns noch immer.
Also der letzte Film von Ihm der mir positiv in Erinnerung geblieben ist, müsste wohl „München“ sein. Bridge of Spies hab ich gut in Erinnerung aber da ist mir wenig hängen geblieben.
Generell wenn ich mir so die IMDB Liste anschaue dann macht er wohl noch solides Kino aber schon lange keine herausragenden Filme mehr. Dafür die „groß“ der Name ist.
Also ich hab den Film dieser Tage gesehen. Nicht weil ich mich aktiv dazu entschieden hatte, sondern weil ich mitgenommen wurde. Und wenn wo Thriller draufsteht, geh ich dafür normalerweise nicht ins Kino. Aber da auch Steven Spielberg draufsteht, dachte ich mir, das ist ein Wohlfühl-Thriller, das kann ich mir geben – und ich hatte Recht. ![]()
Mir hat der Film übrigens überraschend gut gefallen!
Das Social Media Argument aus dem Shock2 Review kann ich zwar nachvollziehen.
Aber den Rest sehe ich etwas anders. Der Film bietet mehrere Ebenen, auf denen man ihn anschauen kann. Ich find ihn vielschichtig und positiv.
hat dich das wirklich dämliche verhalten der leute nicht gestört?
die leuten mit denen ich ihm kino war, haben kein gutes haar an dem film gelassen. und wie ich auch schon im zuletzt gesehen thread geschrieben habe, haben auch teilweise leute im kino laut gelacht aufgrund der absurdität.
sowas hab ich noch nie erlebt gehabt außer bei einer komödie wo das gewollt war.
Hast du ein Beispiel für so eine Szene?
Ganz grundsätzlich: Ich fand den Film gut. Hatte ein paar gute Gedanken, ich mochte die zwei Protagonisten, das war kein reiner „Hirn-aus“-Film. Sondern was, wo man nachher nachdenken kann (und meine Runde im Kino liebt sowas).
Womit ich hingegen ein Problem hatte: Zwei der großen Actionsequenzen. Die waren, als hätten sie in einen anderen Film gehört. Die Szene mit den Autos? Daniel springt ins Auto, fährt mal vorne, dann hinten gegen einen Baum? Dann später folgen ihm sechs Autos, keines kann ihn aufhalten, man schießt ihm den Reifen kaputt, er ist trotzdem noch schnell genug bei der Schlucht, dass sie aussteigen, den Plan ändern, das Auto über die Klippe schieben und sich verstecken können? Das war fast Cartoon-Logik. Ich hab mir in dem Moment gedacht: Wenn die Verfolger jetzt einer hinter dem anderen über die Klippe fahren, wäre das genau das, was ich in dem Moment erwarten würde. Wie ein Looney-Tunes-Cartoon oder so.
Und das zweite lässt sich kürzer beschreiben: Der Zug. Die sehen den entgegenkommenden Zug. Und brauchen dennoch eine gute Minute (gefühlt) um rüberzuspringen, bevor der andere ankommt … ist der Zug am anderen Gleis rückwärts gefahren? Zeitmäßig hat das für mich überhaupt keinen Sinn gemacht.
Mehr dann demnächst™ in der kommenden Das Medienformat-Folge ![]()
Die Autoszene war tatsächlich das einzige, wo ich mir auch dachte, okay, sie machen sichs jetzt aber schon sehr einfach. Vor allem weil nach dem Autoabsturz niemand von den Profis links und rechts schaut, ob sie rausgesprungen wären oder so.
Aber Actionszenen nehm ich nie besonders ernst, also hat das in meinen Augen dem restlichen Film nicht geschadet.
spoiler alert
es kommt dann noch die hotelszene dazu.
so pingelig alles weglegen, und abdecken was auf die adresse hinweist um dann den zettel mit dem hotelnamen offen herzuzeigen. er hätte auch ihre augen verbinden können immerhin weiß er ja wozu die fähig sind. dann als die agenten kommen, schaut natürlich niemand ob sich hinten wer rausschleicht
bei der auto zug szene ebenfalls noch wenn sie sagt sie kann nocht aussteigen weil sie auf der bremse steht, aber dann fährt der agent mit dem auto zurück damit er sie mit schwung nochmal rammen kann und da bleiben sie sitzen
dann noch die szene wo er sich vom offenen feld bei den agenten anschleicht. da schaut auch niemand zufällig in seine richtung weil seit wann sperrt man einen einsatz ab
die szene in der sie ihn befreit. jeder versucht sie aufzuhalten nur um einen meter vorher nichts zu tun weil sie eine (ich glaube verstorbene) person sehen. die kennen die kräfte und da schießt keiner von der entfernung mit einem taser auf sie. es war für jeden offensichtlich. sie wollten sie ja nacheinander aufhalten ![]()
am ende wo sie es endlich geschafft haben sie zu erwischen und dann einfach so, a nö, hab keine lust mehr, mach mal und verrate alles.
edit: ich finde den spoiler button nicht
Hotelszene: Da dachte ich, das ist ein Unfall. Liegt der Zettel nicht in einem Mistkübel oder so? Also ja, es passiert ein Fehler, aber das ist eher unglücklich. Das sah ich nicht als (Film-)Fehler.
Das Anschleichen: Ja. Erinnerte mich irgendwie an Assassin’s Creed und Co, wo alle sicherheitshalber in die andere Richtung schauen
Befreieung: Naja, sie kennen ihre Kräfte noch nicht, oder? Sie ist ja selbst überrascht, was da passiert. Aber ja, in der Gruppe ist es halt unlogisch, dass nicht die Nebenbeistehenden reagieren .
Und das Ende: Gut, der Oberbefehlshaber resigniert und lässt es geschehen - er erkennt wohl auch, dass sie da verloren haben. Und insofern: Wenn der Chef nichts sagt, dürfen die drunter auch nichts tun. Funktioniert das nicht so bei solchen Befehlskette n?
Im Grunde genommen geb ich dir aber absolut Recht: Teilweise muss man echt in die Suspension of Disbelief kippen.
Spoiler-Funktion: Im Editor auf das Plus ganz rechts drücken - da ist es drin. Habs aber auch gesucht.
Ich geb dir eigentlich bei allem Recht, was Einsätze der Sondereinheit angeht, @chillmoreman. ![]()
Das im Hotel ist einfach ein Klassiker für Erzählungen. Der eine blöde Fehler, der den Leuten passiert, obwohl sie aufgepasst haben.
Die Befreiung: Das war, in meinen Augen, eine Mischung aus Irritation (weil sie ihre Kräfte ja noch nicht komplett kennen), Neugierde (die Leute aus dieser Abteilung sind ja selbst auch zu nem gewissen Maß fasziniert von den Aliens und den Kräften und so. Und haben Blunts Charakter ja gesucht. Sie ist ja genau da hin gekommen, wo sie sie haben wollten), und der Wirkung ihrer Kräfte (Hat ja jeder was anderes gesehen oder gehört. Und das waren immer emotional sehr aufwühlende Situationen für die Personen).
Und das Ende hab ich nicht als Fehler gesehen. Sie hat ja den Stab, ist wieder live, und ja, Firths Figur gibt auf. Bei ihm tut sich im Laufe der Geschichte auch was, durch die Begegnungen mit seiner Frau und seinem alten Freund. Elegant fand ich das Ende auch nicht. Aber ich glaub, darum gings in dem Film halt auch gar nicht.
Was mir gut gefallen hat oder ich spannend fand: Dass der Film mit einer Wrestling-Szene beginnt!
Die starke philosophische Ebene. Den erfrischenden Optimismus, mit dem der Film an Fragen zur Menschlichkeit wie auch Politik herangeht. Dass die beiden Protagonist*innen sehr neurodivergent wirken und das aber quasi ihre Stärken sind. Dass Empathie als etwas essenzielles herausgearbeitet wird. Die Abwechslung von Actionszenen und interessanten Dialogen. Dass man auf der einen Seite mit dem Hacker ein bissl eine dramatischere, ernstere Storyline hat, und die Moderatorin dagegen sehr viel Humor in den Film reinbringt. Und natürlich so generell, die Aufklärung von Mysterien im Laufe der Handlung. Aja, und Colin Firth!
Generell war die Besetzung gut.
Was ich nicht mochte war die Animation der Tiere (Uncanny Valley war groß), die entsetzte dunkelhaarige Moderatorin am Ende (fand ich leider unglaubwürdig, habs aber auch auf Deutsch gesehen, also vielleicht klingt es auf Englisch besser), und eben das Problem mit den Einsatzleuten.
Soweit ich das gelesen habe, ist das übrigens eine echte Moderatorin. Sie hat mich aber auf Englisch auch nicht gestört.