Soldier of Fortune

so - hab es also tatsächlich durchgespielt. eigentlich ein grandioses spiel, aber ich weiß schon, wo mich damals das spiel abgeworfen hat (im iraq): bei größeren arealen rennt man oft wie eine laborratte im kreis und erkennt nicht, wo es weitergeht. zwar habe ich mich im laufe dieses durchgangs daran gewöhnt, aber va in den letzten 2 levels habe ich dann doch auf yt-walkthroughs zurückgegriffen (ein mal stand ich sogar vor der versteckten tür und habe die aktionstaste gedrückt, aber es hat sich nichts getan).

unterm strich hat es mich gut unterhalten. die story, irgendwo zwischen einem 007 und call of duty ist weiß gott nicht bahnbrechend, war es damals auch nicht, aber führt den spieler - soweit es die q2-engine erlaubt - gut inszeniert rund um den globus. es beginnt in new york, schickt einen in den iraq, japan und abschließend in ein „castle wolfenstein“-esques schloss in deutschland.

die gefechte mit den halunken sind unterhaltsam, stichwort: gore modell, das waffenarsenal macht auch laune und erlaubt mal ein taktischeres, mal mehr ein „ab durch die mitte“ vorgehen.

mir sind auch ein paar kleine details aufgefallen: beim lehnen nach links oder rechts, um um die ecke zu schauen, wechselt john die waffe von der linken in die rechte hand; wenn man den flammenwerfer zu lange in der hand hält verbrennt er sich auch manches mal die hand.

fazit: ich hätte es mit ein bisschen googlen schon damals durchspielen können, aber ich hätte es wohl nicht so genossen und verstanden wie heute, 2 jahrzehnte später.

wertung: 9 von 10 abgetrennte gliedmaßen

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