Ich glaube das ist wie bei vielen Dingen einfach der Lauf der Zeit, es werden sich auch die Spiele verändern, in der heutigen Zeit sind Spiele wie Roblox, Brawl Stars, Fortnite (immer wieder), Meccha Chameleon, Cozy Spiele wie Pokopia, AC, Disney Dreamlight Valley und Co. einfach angesagt.
Ich sehe das Problem (abseits des physischen Sammelns) nicht. Seit den frühen 90ern ist der PC meine Plattform für Spiele.
Somit bin ich bereits lange gewohnt, nahezu gänzlich ohne Datenträgern (explizit für ein Spiel) auszukommen.
Stört mich das? Nein - denn es bringt auch viele Vorteile mit sich, die in diesem Forum auch schon oft diskutiert wurden.
Ich hab auch keine Angst, in Zukunft keine Spiele für meinen Geschmack zu bekommen.
Nicht zu Letzt dank der einfacheren Zugänglichkeit des Markte gibt es eine stetig wachsende Anzahl qualitativ hochwertiger Indie-Titel. Geringere Produktionskosten und fehlende Gewinnmaximierung für Aktionäre ermöglichen ein fruchtbares Umfeld für kreative und nieschige Produktionen. Aktuell findet da wohl so gut wie Jeder seine Vorlieben abgedeckt.
Indie ist auch schon lang kein Synonym mehr für „billig“ oder „minderwertig“. Viele aktuelle Titel wären früher als Großproduktionen durchgegangen.
Nebenher erfährt der DoubleA-Sektor einen Aufschwung. Vor gut 10 Jahren war er fast tot. Eine Konzentration der Budgets auf Triple A-Spielen grub ihm das Wasser ab. Viele, vormals sehr große, Genres gingen nicht zu Letzt dadurch nahezu unter.
Die momentane Aversion von Publishern finanzielle Risiken einzugehen und der Einsatz neuer Technologien stärkt diesem Sektor nun aber wieder den Rücken. Publisher wie Focus, Embracer aber auch Sega veröffentlich wieder deutlich mehr neue Titel aus unterschiedlichsten Genres.
Das Alles führt dazu, dass ich noch nie zuvor so viele spielenswerte Titel auf meiner Liste hatte - und die wird quasi täglich länger.
Das Gefühl in Zukunft plötzlich keine spielenswerten Neuerscheinungen mehr zu bekommen, teile ich nicht.
Tatsächlich ist es eher so, dass sich zunehmend ein Gefühl der Überfrachtung einstellt. In dem Punkt waren die 90er und 00er tatsächlich „besser“ - man freute sich auf qualitativ hochwertige Titel mehr, da man diese nur alle paar Monate und nicht am laufenden Band bekam.
wie bereits oben kommentiert: die vorteile hast du am pc. im konsolensektor sind diese nicht angekommen.
der double-a sektor war mE ja auch immer recht lebendig auf steam.
Zu PS2 und PS3-Zeiten war das auf den Konsolen ein riesiger Sektor. Sehe da kein Alleinstellungsmerkmal des PC.
Ich seh dem Ende der Disks bzw physikalischen Medien ziemlich emotionslos entgegen. Ich kaufe schon lange nur mehr digital und wenn ich meine Spielesammlung anschaue, dann habe ich kaum Gefühle gegenüber den CD/DVD/Bluray Hüllen ab Xbox 360/PS3. Die alten Cartridges hingegen liebe ich nach wie vor. Es macht echt was her, einfach nur das N64 Modul im Analogue 3D stecken zu sehen. Aber die Zeit ist sowieso schon seit über 25 Jahren vorbei.
der online-markt?
Eher weniger - obwohl die 360 da schon viel bewegt hat.
Aber ging es nicht darum ob es in Zukunft noch Titel für unsere Bubble geben wird? Egal ob physisch oder online.
Bin selber auch, da auch hauptsächlich PC, eher digital unterwegs, hab mir zwar für die PS hier und da auch mal eine Disc gegönnt, wenn zb. was gutes dabei war, oder die günstig zu bekommen war, aber vieles hab ich auf der PS auch fast nur digital gekauft, sogesehen, richtig schlimm betrifft es mich selber eher nicht, finde es dennoch schade, dass hier Möglichkeiten genommen werden.
Bin halt dann gespannt, wie sich der Markt und die Preise danach entwickeln werden.
Da ich spielerisch auch eher breiter gefächert bin, von den Generes die mich interessieren, denke ich, werde ich mir auch immer was zum Spielen finden.
Die Entwicklung der Preise auf Konsolen hängt meiner Meinung nach vorrangig an der Konkurrenz am Markt und nicht am Weg der Distribution. Die Schwäche Microsofts ist da kein gutes Vorzeichen. Denn ohne der Xbox als Rivalen fällt es den Japanern einfacher an der Preisschraube zu drehen.
Ich gehe mit den Hüllen auch keine Beziehung ein - im Gegenteil, ich will sie wieder verkaufen wenn ich damit durch bin und weiß, das Spiel spiele ich kein zweites Mal mehr durch.
Auf Steam „vergammeln“ da Games im Wert von mehreren 100€ (wenn nicht sogar 4stellig) weil ich diese nicht weiter verkaufen kann.
Ich glaub eher dass das mit den Videospielen passieren wird. Aber nicht eine Auslöschung sondern ein reinigendes Gewitter. Die Konkurrenz wird immer weniger, bald sinds wohl nur mehr Sony und Nintendo die aber unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Dadurch können sie die Preise bestimmen, bis es der Masse zu teuer wird.
Ok, ich hab Spiele eigentlich nie weiterverkauft.
Der Vergleich hinkt. Der Großteil dieser ungespielten Games stammt doch aus Bundles, Geschenkaktionen oder aus Sales. Spiele auf Datenträgern werden in der Regel deutlich bewusster gekauft. Die „vergammeln“ eher selten völlig ungespielt im Regal - schon gar nicht in der Masse. Noch dazu ist der Kaufpreis deutlich höher. Da hilft auch ein späterer Weiterverkauf nur bedingt.
Weiß ich da was nicht oder hast du dich auf meinen Rechner gehackt um zu wissen wie ich was wann gekauft hab? ![]()
Glaub mir, ich kauf da recht gezielt und nicht wahllos wie vll manch anderer. Ich hab auch bewußt von „mir“ gesprochen. Ich verkauf die Dinge auch dann recht gezielt wieder, wo ich mir eben sicher bin, das nicht ein zweites Mal zu spielen.
Da kommt dann auch in Summe einiges an Geld wieder rein, womit man sich dann was neues gönnen kann. Hab ich das notwendig um mir neue Spiele zu leisten? Nein. Aber ich bin auch nicht der Feind meines Geldes.
Das kommt drauf an wann man verkauft. Aktuell bekommt man immer noch für ein Resi 9 an die 50€
Das was man dann im Endeffekt dafür gezahlt hat kommt einem Sale doch recht nahe. Wartet man dann aber 1-2 Jahre wirds natürlich nicht mehr so lukrativ.
Das Problem gabs schon am PC mit CD/DVD Spiele Sammlungen alla Gold Games
nur nicht so schlimm ![]()
Ich würde aber mal behaupten, dass es nicht nur an Bundles liegt sondern an „Impulskäufen“. Irgendwer lobt ein Spiel, das klingt dann interessant undan packt es aud die Wunschliste. Dann kommt ein Sale und es wird für unter 5€ oder so gekauft.
Wenn ich mal so aus dem Bauch schätze würde ich vermuten, dass wohl 90% der Steamnutzer mindest 20% ihrer Spiele da noch nicht mal runtergeladen, geschweige denn gespielt haben ;).
Das trifft aber wohl auch auf die Allermeisten „Sammlermessis“ zu, die Datenträger sammeln aber das meiste davon wohl nie gespielt haben. Bei Buchsammlern auch - da kauft man zig Rhodan oder Sinclair Hefte auf einmal aber lesen tut man dann nichts davon. Hab selbst mal 40 oder so LTBs gekauft - stehen im Regal aber danach nie rein geschaut. Genau wie bei MotU Ehapa Sammelbänden - stehn alle im Regal aber mehr als in ein oder zwei davon hab ich auch nicht rein geblättert.
Passiert sehr schnell, egal in welchem Bereich das man was „für später“ kauft aber nie nutzt. Oder man kauft es von Anfang an nur für die Sammlung weil man es haben will oder später gut verkaufen möchte aber nie vor hat es zu nutzen. Wenn ich mir auf yt so Kanäle anschaue wo „Sammler“ von Lego schwärmen und bei der Roomtour dann mehr OVP Ware rumliegen haben als früher im ToysRus vorrätig war, gerne auch alles 3 oder 4 Fach - verstehe ich das dann auch nicht mehr. Klar jeder kann sich kaufen was er möchte aber irgendwie wirkt das dann schon irgendwie krankhaft.
Ich fürchte mich nicht vor der Zukunft. Ich kaufe weiterhin alle Konsolen Day 1 + einen PC mit Steam (kann ein Deck, eine Machine oder ein PC sein), habe ich letztens für mich entschlossen, werde aber auf Abo Dienste zurückgreifen, wenn es nur digital Releases gibt und hole mir dann einen Vollpreistitel pro Quartal, den Rest im Sale. Ich werde vor allem mehr Titel nachholen und Multiplattformtitel dort zocken, wo ein physischer Release erfolgt.
Habe ich bis jetzt 200 pro Jahr für Hardware (1400 Euro/7 Jahre) ausgegeben und pro Monat im Schnitt 40 Euro für Releases pro Monat gezahlt (2*70 für die Spiele und dann 50*2 Verkaufserlös), wird es in Zukunft deutlich teurer.
Ich frage mich nur wie eine 1400 Euro PS6 mit digital only am Massenmarkt Erfolg haben will. Helix ist quasi ein Premium Modell, die Steam Machine eine Todgeburt. Ninty steht paradoxerweise als der Ritter in der strahlender Rüstung da. Wenn man uns das im April/Mai 2025 gesagt hätte… ![]()
Tempora mutantur et nos mutamur in illis.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die kommenden Konsolen, unabhängig davon, ob sie von Sony oder Microsoft hergestellt werden, etwa 1500 € kosten könnten.
Der Massenmarkt, also die absolute Mehrheit aller Spieler, kann oder möchte nicht so viel Geld „nur“ für eine Konsole ausgeben, vermutlich?
Die Zukunft wird spannend für uns alle, ich denke spätestens 2029 werden Microsoft und Sony ihre nächsten Konsolen auf den Markt bringen, und ja, das sind natürlich auch wieder nur Spekulationen. ![]()
Ich glaube 999 wird die harte Grenze, aber es wird mit dem Bedarf der KI Industrie nicht günstiger.
Um 999 bekommst dann eine PS5 Pro, wo „PS6“ drauf steht.
Das Pro kannst auch streichen..
Um 999 bekommst das fehlende Disc-Laufwerk