Bei Miete hat man wenigstens Flexibilität und kann rasch downsizen oder in billigere Gebiete umziehen. Meist ist man ja nicht der einzige, der gerade verkaufen muss. Steuerliche Vorteile hat es auch nicht wie in CH. Fände es zum Beispiel richtig, wenn man 30%-50% der jährlichen Zinskosten/Reparaturen von der Lohnsteuer absetzen dürfte.
Bei einer Scheidung darfst du dann auch noch die Kreditrate bedienen, wenn es der Kreditvertrag so vorschreibt. Im Mietvertrag würde ich immer anmerken lassen, dass nur die verbleibende hauptwohnsitzlich gemeldete Person bei Trennung den Mietzins entrichten muss.
Im Grunde gebe ich dir Recht: Wäre die Welt perfekt, könnte man sich bei Konsumkrediten/ Wohnbaukrediten, die als Privatperson genommen werden, wäre die Frau immer mit einem zusammen und gäbe es keine Krankheiten/Schicksalsschläge, so wäre das Haus immer die beste Option. Solange die Zinsen niedrig sind, stimmt auch das Märchen: Kauf kommt günstiger als Miete.
Ich bin froh vor 10 Jahren den Schritt zum Eigentum gewagt zu haben. Zinsen sind da ja schon lange bei 0%. Es lebe die Weltwirtschaftskrise! Ich hoffe es bleibt noch ein paar Jahre so.
Wenn ich meine Wohnung mieten würde könnte ich sie mir gar nicht (alleine) leisten. Die Mietpreise sind echt enorm hoch. Ein anderer Eigentümer hat die gleiche Wohnung wie meine im Haus mal vermietet. 1600€ im Monat? Ich mein WTF?!
Mit der aktuellen Lage bin ich aber in der glücklichen Lage diese komplett allein finanzieren zu können.
Auch was Schicksalsschläge angeht sind wir gut versichert. Gibt es gesundheitlich ein gravierendes Problem (bis zum Tod…) wird die Wohnung ausbezahlt.
Ja, ich steh als Investor eh auf die Wertsteigerung, aber selbst wohne ich au 100 m2 in Baden (seit nem Jahr) und zahle 900 Euro unbefristet (Altbau Villenetage).
Nachdem wir uns nun langsam mal ne Immobilie kaufen möchten und Geld lieber in nen Kredit als in ne Miete stecken:
Haz wer Tipps und Tricks für den Hauskauf auf Lager? Auf was gilt es zu Achten, welche Fragen stellt mab usw.
Mir ist klar, ein trockener Keller ist muss - doch es gibt sicher einige kleine aber feine Dinge die man da berücksichtigen sollte, die ich nicht am Schirm hab.
du kannst sachen auch auf dem dachboden verstauen.
nur weil wir österreicher für unsere keller bekannt sind muss nicht jeder einen haben
nur mal als anmerkung: ich bin absolut pro keller. möchte dir nur andere ansichten geben und aus erfahrung bei vielen freunden, bekannten, etc sagen, dass es bei einem keller wichtig ist auf das grundwasser zu achten. da kannst eine schöne wanne mit dichtbeton etc machen/kaufen. alles super, aber 100% dicht ist nichts, und wenn du bei sowas mal wasser hattest bekommst die feuchtigkeit nie mehr raus.
definitiv! wir haben auch nen spezialisten, der uns auf alltägliche probleme - zb beim zuschnitt der zimmer - auf sachen aufmerksam gemacht hat. aber eben auch baulich versiert war. der gat uns dann auch tipps für „mängel“ bei der preisverhandlung gegeben und war da auch dabei. hat ein paar hunderter gekostet, das wars aber voll wert!
pech haben kannst aber immer. bei nem freund wurde der feuchte keller nicht erkannt weil er zuvor recht gut getrocknet war, nach einiger zeit ist die feuchtigkeit aber zurück gekommen:
Die Kreditrate ist weit höher als Miete, sofern man hoch finanziert (90-100%) und geht man in Pension, kann man die Hütte komplett sanieren und selbst jährlich bisschen was machen kostet dich dein Urlaubsgeld…
Mieten, Eigenkapital investieren und wenn was hin ist, ruft man den Vermieter an. Warum wollen das so wenige? Dieser „Ich will meine eigenen Vier-Wände“-Nestbauquatsch ist sowieso kontraproduktiv, wenn man mehrere Kinder/Erben hat, die dann eh nicht übernehmen wollen oder dann auf 100+ m2 in Pension wohnt, die man sich dann eh nicht mehr leisten kann.
Aber, wenn man’s braucht, dann sollte man 2021 zuschlagen. Da gibt’s sicher den ein oder anderen guten Deal unter Wert, wenn bisschen mehr als üblich an Häusern auf den Markt kommt.
Wie seid ihr auf den Gutachter bzw Spezialisten gekommen?
@Jetenmerde1 naja die m2 die ich will sind in der Miete teurer als im Kredit. Und nach dem Kredit is es meins und das Geld ging nicht ins Nirvana. Die Erben könnens verkaufen und haben dann auch was davon.
Was ich aber nicht vor hab ist selbst zu bauen. Das hab ich beim Schwager miterlebt. Das tu ich mir nicht an.
Ja, wenn Kredit viel billiger kommt, ist es sinnvoller, aber Miete geht ja nicht ins Nirvana. Du würdest Dich wundern, wie viele nette 1 Zi- Wohnungen/Aktienpakete/Firmenbeteiligungen du anzahlen könntest, wenn Du das Eigenkapital 30% nicht ins Eigenheim „versenkst“.
Gebe dir recht. Gleichzeitig ist halt „das Eigenheim“ auch für viele eine emotionale Sache und nicht nur ein Investitionsobjekt.
Würde da grundsätzlich niemand einen Vorwurf machen. Mit einem Eigenheim will man eigentlich eine schöne Zeit verbringen und nicht unbedingt die größte Rendite machen.
Jetz sind wir noch ganz am Anfang und hab bisher mal online „gustiert“. Next sind dann erste Besichtigungen. Wann nimmt man erstmals Kontakt mit so nem Gutachter auf? Meines Wissens geht das dann ja oft recht zaclig wenn man mal was passendes gefunden hat, oder?