Ich bin auch schon sehr gespannt wie sich dieser Teil spielt. Neben den typischen Yoshi Gameplay hat man mit den vielen Kreaturen und wie Sie auf Items reagieren, zumindest auf dem Papier eine interessantes Element im Spiel.
Soll ja gut geworden zu sein, aber leider wird überall geschrieben, dass es viel zu leicht ist, schade, ansonsten hätte ich es mir auch geholt, so werde ich passen.
Zu „zu leicht“ möchte ich noch kurz einhaken: Ja, Yoshi ist auch diesmal kein Spiel, in dem man großartig als Jump’n’Run-Kenner gefordert wird. Aber das ist diesmal auch überhaupt nicht der Fokus. Das Ende des Levels zu erreichen ist leicht. Aber: Man soll ja nicht zum Ziel laufen. Man soll auf dem Weg möglichst viel entdecken. Muss man sogar, weil das Ende des Levels löst nicht das Ende des Abschnittes aus. Es zu erreichen, ist quasi „sinnlos“. Man muss die richtigen Entdeckungen machen, dann ist das Level beendet. Und da wäre es wesentlich frustrierender, wenn man seine Leben verliert, zurückgesetzt wird, Progress verliert.
Ich will damit nicht sagen „Muss man spielen“. Aber ich will damit sagen: „Der Ansatz ist zu anders, als dass man nur sagen kann ‚ist zu leicht als Jump’n’Run‘“.
Glaub, wenn es das mal günstig auf Willhaben gibt, schlag ich zu.
Irgendwie würd ich mir aber mal wieder einen Kracher wie Yoshi’s Island (SNES) wünschen. Das hatte einen guten Schwierigkeitsgrad (nicht zu leicht, nicht zu schwer), und war zudem vollgepackt mit irrsinnig vielen tollen Ideen und sah zudem richtig gut aus. Das Yoshi und auch Kirby nur mehr in super-easy Games verpackt werden find ich irgendwie schade.
Ein schöner Vergleich (der leider nicht mir eingefallen ist, sondern den ich in einem anderen Review gelesen habe): Mysterious Book ist quasi das Breath of the Wild der Yoshis.
Inwieweit? Weil man ein bestehendes Gameplay, das man kennt, nimmt, und sagt „und was ist, wenn der Fokus nicht mehr das bisherige Ziel war, sondern es darum geht, den Spieler alles ausprobieren zu lassen? Mehr Sandbox, weniger das, was man erwartet.“ Und insofern ist Yoshi - und das HABE ich auch geschrieben - mehr ein Sandbox-Jump’n’Run. Und das ist halt ein ganz anderer Fokus. Wer sich nur an „zu leicht“ aufhängt, hat den neuen Fokus nicht beachtet. Was nicht heißt, dass man das Resultat gut heißen muss. Wir kennen alle meine Einstellung zu BotW.
Bei Yoshi hat das für mich aber gut funktioniert (vor allem, weil die Abschnitte viel kleiner und fokussierter sind. Kein Open World, nur eine kleine Sandkiste zum Austoben - und dann weiter zur nächsten!).
Erstes Review dazu von Nintendo Life gesehen, aber da kommt es leider nicht sehr gut weg, auf Metacritic hats doch immerhin 81 Punkte, aber ich denke ich werde dennoch etwas warten bis ich es zu einem günstigeren Preis bekomme.
Eventuell kauf ich es, wenn es deutlich günstiger wird. Wieder einmal nicht, das was ich erwartet habe und dass es jetzt auch hier so etwas wie ne Sandbox gibt, macht es mir leicht es vielleicht ganz zu ignorieren. Muss man das echt in jedes Spiel packen?
Dann wird das nächste Spiel eben 007 First Light (auf PS5).